Herzlich Willkommen beim Lions Club Günzburg!

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Lions Club Günzburg / Schwaben sowie Beiträge zu Veranstaltungen und Aktivitäten.

Bei den Lions und Leos in Günzburg haben erstmals Frauen das Sagen

Miriam Albrecht und Stefanie Hutter übernehmen die Präsidentschaft des Serviceclubs und seiner Jugendorganisation. Sie haben dieses Jahr viel vor.

Im festlichen Rahmen eines gemeinsamen Brunchs fand die Präsidentschaftsübergabe des Lions Club Günzburg und des Leo Club Günzburg statt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Aufbruch und einer besonderen Premiere: Erstmals in der Geschichte des Lions Club Günzburg übernimmt mit Miriam Albrecht eine Frau das Präsidentenamt. Sie ist zugleich eine der beiden ersten Frauen, die vor einigen Jahren als Mitglieder bei den Günzburger Lions aufgenommen worden sind. Gleichzeitig wurde Stefanie Hutter als neue Präsidentin des Leo Club Günzburg eingesetzt. Damit werden beide Clubs im kommenden Jahr von einer weiblichen Doppelspitze geführt.

Stefanie Hutter und Miriam Albrecht (beide vorne links) übernehmen erstmals als weibliche Doppelspitze die Führung bei den Günzburger Leos und dem Lions-Club. Unterstützt werden sie dabei von ihren jeweiligen Präsidien.

Foto: Rebekka Jakob

Der scheidende Lions-Präsident Steffen Kriegsmann blickte auf ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Clubjahr zurück, das von interessanten Vorträgen, gemeinsamen Aktivitäten und vielfältigem gesellschaftlichem Engagement geprägt war. Gerade das Kennenlernen besonderer Menschen und ihrer Geschichten, wie etwa Schauspieler Samuel Koch, der zum Jubiläum des Lions-Adventskalenders nach Günzburg gekommen war, hatten ihn beeindruckt. „Dieser Club, diese Gemeinschaft, ist etwas Besonderes“, so Kriegsmann. Er wünsche sich von den Mitgliedern, dass sie weiterhin an die Menschen denken, die Unterstützung brauchen und durch den Serviceclub bekommen sollen: an Senioren, Kinder und besonders an Menschen in Notlagen.

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Lions und Rotarier unterstützen erstmals gemeinsames Projekt

Mitglieder des Lionsclubs, Mitglieder Neues Theater und Mitglieder des Rotary Clubs.

Foto: Thomas Mayer 

Seit vielen Jahren engagieren sich der Lions Club und der Rotary Club in der Region für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Projekte. Beide benachbarten Service-Clubs setzen sich dafür ein, Not zu lindern, Kultur zu fördern, Senioren zu unterstützen und jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. Sie verbindet eine gemeinsame Mission: Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und das Gemeinwohl aktiv zu stärken. Auf Initiative der beiden amtierenden Präsidenten, Steffen Kriegsmann und Stefan Weißenhorner, wurde nun erstmals ein Spendenprojekt gemeinsam unterstützt.

Die Wahl fiel auf das Jugendprojekt des Neues Theater Burgau, das jungen Menschen die Möglichkeit bietet, ihre Kreativität zu entfalten, Selbstvertrauen zu entwickeln und wertvolle Erfahrungen auf und hinter der Bühne zu sammeln. Das Projekt hatte sein selbst entwickeltes Theaterstück „Next Level: Leben“ kürzlich auf die Bühne gebracht - eine Geschichte über Identität und Lebensperspektive junger Menschen in der heutigen Zeit. Mit ihrer gemeinsamen Unterstützung möchten Lions und Rotarier einen Beitrag dazu leisten, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann und jungen Menschen auch künftig kulturelle Bildungsangebote offenstehen. Die Verantwortlichen beider Clubs sehen die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt für die Zukunft. „Gemeinsam können wir noch mehr bewegen und Projekte fördern, die einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Region schaffen“, betonen die beiden Präsidenten. Der Lions Club und der Rotary Club möchten daher auch künftig gemeinsame Initiativen vor Ort unterstützen und ihre Kräfte bündeln, um gesellschaftliches Engagement, Kulturförderung und die Entwicklung junger Menschen nachhaltig zu stärken. Die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Jugendprojekt des Neuen Theaters Burgau soll hierfür den Auftakt bilden.


Hier können Sie den Artikel in der Günzburger Zeitung lesen

Samuel Koch will keinen klassischen Mutmacher-Stempel

15 Jahre nach seinem Unfall bei „Wetten, dass...“ ist Samuel Koch in Günzburg zu Gast. Beim Lions Club spricht er offen, humorvoll und reflektiert über sein neues Leben.

4. Dezember 2010. Im Landkreis Günzburg haben an diesem Samstag die 5000 Besitzer des allerersten Lions-Adventskalenders Türchen Nummer vier geöffnet und auf einen der 250 Preise gehofft. Gleichzeitig bereitet sich in Düsseldorf der Bundesliga-Turner und Schauspiel-Student Samuel Koch auf seinen Auftritt in der ZDF-Show „Wetten, dass...?“ vor. Es ist der Tag, der durch einen Unfall vor laufenden Kameras sein Leben für immer verändern sollte. 15 Jahre später war Samuel Koch nun in Günzburg zu Gast, um zu erzählen, wie sich sein Leben nach diesem Tag verändert hat. Und auch, um das Jubiläum des Lions-Projekts zu feiern, das sich in den vergangenen 15 Jahren zur Erfolgsgeschichte entwickelt hat.

Samuel Koch sprach bei seinem Vortrag im Günzburger Forum auf Einladung des Lions Clubs.

Foto: Alexander Kaya 

Heute ist Samuel Koch Schauspieler und Autor, aber auch Sprecher, einer, der Menschen mit dem, was er zu erzählen hat, inspiriert. „Von mir gibt es jetzt keinen Monolog in der Art ‚Tschakka, Du schaffst es‘“, warnt er seine Zuhörerinnen und Zuhörer im voll besetzten Günzburger Forum am Hofgarten. Er will kein Mutmacher sein, auch wenn ihm der frühere Bundespräsident Joachim Gauck diesen Stempel einmal verpasst hatte. „Nur wenn ich auch ein Langmut-, Demut- und Sanftmutmacher sein darf, kann ich den Titel akzeptieren“, sagt Koch. Er sehe sich mehr als jemand, der andere zum Mut inspiriert, als ihn für sie zu machen.

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Samuel Koch spricht in Günzburg über Zukunftsfreude

Foto: Peter Kneffel/dpa

Es war ein Moment, der viele Menschen vor den Bildschirmen erschüttert hat: Vor 15 Jahren trat der Profi-Turner Samuel Koch in der ZDF-Sendung „Wetten, dass …“ auf. Bei seinem Stunt verunglückte Koch schwer. Seither ist er querschnittsgelähmt. Doch damit war die Geschichte des jungen Sportlers nicht zu Ende. Der heute 37-Jährige ist Schauspieler und Autor, und er inspiriert Menschen damit, wie er mit seinem Schicksal umgeht. In Günzburg wird Koch davon erzählen, wenn er am 7. Oktober auf Einladung des Lions Clubs Günzburg im Forum am Hofgarten sprechen wird. Leserinnen und Leser unserer Zeitung können dabei sein.

In seinem Vortrag geht es weniger um den Blick zurück als nach vorn. „Das Leben geht weiter als man denkt - ein Plädoyer für die Zukunftsfreude“ ist sein Thema. Moderieren wird Stefan Kreutzer, Hörfunkmoderator von Bayern 3. Mit der Veranstaltung und dem prominenten Gast wollen die Lions Günzburg denjenigen für ihre langjährige Treue, Vertrauen und Engagement danken, die in den vergangenen 16 Jahren den Lions-Adventskalender unterstützt haben. Das Projekt ist inzwischen eine Erfolgsgeschichte, die auch von anderen Service-Clubs in ganz Deutschland übernommen wurde. Und auch heuer wird es wieder den Lions-Adventskalender geben, bei dem tolle Gewinne winken und zugleich soziale Projekte unterstützt werden.

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