Herzlich Willkommen beim Lions Club Günzburg!

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Lions Club Günzburg / Schwaben sowie Beiträge zu Veranstaltungen und Aktivitäten.

Von Kinderfeuerwehr bis Kinderkrebshilfe: Diese jungen Helden werden ausgezeichnet

Vier regionale Initiativen erhalten den Jugendsozialpreis des Lions-Clubs Günzburg. Mit dem Preis wird ehrenamtliches Engagement junger Menschen gewürdigt.

Vier Projekte aus der Region sind mit dem Jugendsozialpreis des Günzburger Lions Clubs ausgezeichnet worden.

Foto: Rebekka Jakob

Was haben die Kinderfeuerwehren aus Leinheim und Scheppach, die Hopetize Kinderkrebshilfe und der Verein Matumaini gemeinsam? Nicht nur ihre Heimat im Landkreis Günzburg. Aus der Sicht des Lions-Clubs Günzburg haben die jugendlichen Protagonisten allesamt mit ihrem Wirken die Region ein kleines bisschen besser gemacht. So viel Einsatz soll natürlich auch belohnt werden, in diesem Fall mit dem Jugendsozialpreis, den der Lions Club Günzburg alle zwei Jahre vergibt.

Die Idee hatte dazu vor einigen Jahren Horst Walz während seiner Zeit als Präsident der Günzburger Lions. Gefördert werden sollen damit soziale Projekte von Ehrenamtlichen im Alter zwischen sechs und 30 Jahren. „Je früher Menschen lernen, sich zu engagieren, freiwillig Dienst am Nächsten zu leisten, desto besser für unsere Gesellschaft“, sagte Walz bei der Verleihung der Preise, die im Sitzungssaal des Landratsamts Günzburg stattfand. „Die Idee zu so einem Preis zu haben, ist gut, aber über Jahre dranzubleiben und ihn weiter zu vergeben, ist eine tolle Sache“, lobte Landrat Hans Reichhart das Engagement des Lions-Clubs. Er ist der Schirmherr des Jugendsozialpreises.

Scheppacher Löschdrachen und Feuerfüchse begeistern mit Kinderfeuerwehr

Die amtierende Lions-Präsidentin Miriam Albrecht und Florian Wiesheu, bisheriger Präsident des Leo-Club Günzburg, überreichten die Auszeichnungen an die diesjährigen Preisträger. Anders als sonst waren es diesmal vier Projekte, die dabei gewürdigt wurden: Die Kinderfeuerwehren „Scheppacher Löschdrachen“ und „Leinheimer Feuerfüchse“ teilten sich einen der drei Preise und erhielten jeweils 1000 Euro. Beide Projekte wollen Kinder spielerisch und mit viel Spaß früh an das Thema Feuerwehr heranführen. Mit je 2000 Euro wurden außerdem Noel Godas Kinderkrebshilfe Hopetize und der Verein Matumaini geehrt, dessen Mitglieder Bildung für Kinder und Jugendliche in Kenia organisieren.

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Bei den Lions und Leos in Günzburg haben erstmals Frauen das Sagen

Miriam Albrecht und Stefanie Hutter übernehmen die Präsidentschaft des Serviceclubs und seiner Jugendorganisation. Sie haben dieses Jahr viel vor.

Im festlichen Rahmen eines gemeinsamen Brunchs fand die Präsidentschaftsübergabe des Lions Club Günzburg und des Leo Club Günzburg statt. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Aufbruch und einer besonderen Premiere: Erstmals in der Geschichte des Lions Club Günzburg übernimmt mit Miriam Albrecht eine Frau das Präsidentenamt. Sie ist zugleich eine der beiden ersten Frauen, die vor einigen Jahren als Mitglieder bei den Günzburger Lions aufgenommen worden sind. Gleichzeitig wurde Stefanie Hutter als neue Präsidentin des Leo Club Günzburg eingesetzt. Damit werden beide Clubs im kommenden Jahr von einer weiblichen Doppelspitze geführt.

Stefanie Hutter und Miriam Albrecht (beide vorne links) übernehmen erstmals als weibliche Doppelspitze die Führung bei den Günzburger Leos und dem Lions-Club. Unterstützt werden sie dabei von ihren jeweiligen Präsidien.

Foto: Rebekka Jakob

Der scheidende Lions-Präsident Steffen Kriegsmann blickte auf ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Clubjahr zurück, das von interessanten Vorträgen, gemeinsamen Aktivitäten und vielfältigem gesellschaftlichem Engagement geprägt war. Gerade das Kennenlernen besonderer Menschen und ihrer Geschichten, wie etwa Schauspieler Samuel Koch, der zum Jubiläum des Lions-Adventskalenders nach Günzburg gekommen war, hatten ihn beeindruckt. „Dieser Club, diese Gemeinschaft, ist etwas Besonderes“, so Kriegsmann. Er wünsche sich von den Mitgliedern, dass sie weiterhin an die Menschen denken, die Unterstützung brauchen und durch den Serviceclub bekommen sollen: an Senioren, Kinder und besonders an Menschen in Notlagen.

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Lions und Rotarier unterstützen erstmals gemeinsames Projekt

Mitglieder des Lionsclubs, Mitglieder Neues Theater und Mitglieder des Rotary Clubs.

Foto: Thomas Mayer 

Seit vielen Jahren engagieren sich der Lions Club und der Rotary Club in der Region für soziale, kulturelle und gesellschaftliche Projekte. Beide benachbarten Service-Clubs setzen sich dafür ein, Not zu lindern, Kultur zu fördern, Senioren zu unterstützen und jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen. Sie verbindet eine gemeinsame Mission: Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und das Gemeinwohl aktiv zu stärken. Auf Initiative der beiden amtierenden Präsidenten, Steffen Kriegsmann und Stefan Weißenhorner, wurde nun erstmals ein Spendenprojekt gemeinsam unterstützt.

Die Wahl fiel auf das Jugendprojekt des Neues Theater Burgau, das jungen Menschen die Möglichkeit bietet, ihre Kreativität zu entfalten, Selbstvertrauen zu entwickeln und wertvolle Erfahrungen auf und hinter der Bühne zu sammeln. Das Projekt hatte sein selbst entwickeltes Theaterstück „Next Level: Leben“ kürzlich auf die Bühne gebracht - eine Geschichte über Identität und Lebensperspektive junger Menschen in der heutigen Zeit. Mit ihrer gemeinsamen Unterstützung möchten Lions und Rotarier einen Beitrag dazu leisten, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann und jungen Menschen auch künftig kulturelle Bildungsangebote offenstehen. Die Verantwortlichen beider Clubs sehen die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt für die Zukunft. „Gemeinsam können wir noch mehr bewegen und Projekte fördern, die einen nachhaltigen Mehrwert für unsere Region schaffen“, betonen die beiden Präsidenten. Der Lions Club und der Rotary Club möchten daher auch künftig gemeinsame Initiativen vor Ort unterstützen und ihre Kräfte bündeln, um gesellschaftliches Engagement, Kulturförderung und die Entwicklung junger Menschen nachhaltig zu stärken. Die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Jugendprojekt des Neuen Theaters Burgau soll hierfür den Auftakt bilden.


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Samuel Koch will keinen klassischen Mutmacher-Stempel

15 Jahre nach seinem Unfall bei „Wetten, dass...“ ist Samuel Koch in Günzburg zu Gast. Beim Lions Club spricht er offen, humorvoll und reflektiert über sein neues Leben.

4. Dezember 2010. Im Landkreis Günzburg haben an diesem Samstag die 5000 Besitzer des allerersten Lions-Adventskalenders Türchen Nummer vier geöffnet und auf einen der 250 Preise gehofft. Gleichzeitig bereitet sich in Düsseldorf der Bundesliga-Turner und Schauspiel-Student Samuel Koch auf seinen Auftritt in der ZDF-Show „Wetten, dass...?“ vor. Es ist der Tag, der durch einen Unfall vor laufenden Kameras sein Leben für immer verändern sollte. 15 Jahre später war Samuel Koch nun in Günzburg zu Gast, um zu erzählen, wie sich sein Leben nach diesem Tag verändert hat. Und auch, um das Jubiläum des Lions-Projekts zu feiern, das sich in den vergangenen 15 Jahren zur Erfolgsgeschichte entwickelt hat.

Samuel Koch sprach bei seinem Vortrag im Günzburger Forum auf Einladung des Lions Clubs.

Foto: Alexander Kaya 

Heute ist Samuel Koch Schauspieler und Autor, aber auch Sprecher, einer, der Menschen mit dem, was er zu erzählen hat, inspiriert. „Von mir gibt es jetzt keinen Monolog in der Art ‚Tschakka, Du schaffst es‘“, warnt er seine Zuhörerinnen und Zuhörer im voll besetzten Günzburger Forum am Hofgarten. Er will kein Mutmacher sein, auch wenn ihm der frühere Bundespräsident Joachim Gauck diesen Stempel einmal verpasst hatte. „Nur wenn ich auch ein Langmut-, Demut- und Sanftmutmacher sein darf, kann ich den Titel akzeptieren“, sagt Koch. Er sehe sich mehr als jemand, der andere zum Mut inspiriert, als ihn für sie zu machen.

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